Mit Blogs Geld verdienen – Die 13 besten Wege

Mit Blogs Geld verdienen – Die 13 besten Wege

Mit Blogs Geld verdienen: Viele glauben, dass Blogs heutzutage zum alten Eisen gehören und es deshalb nicht mehr möglich ist, damit Geld zu verdienen. Und das trifft auch auf viele zu, die sich nicht auskennen. „Blogger“ sind heute meist auf Social Media unterwegs und eher unter dem Namen „Influencer“ bekannt. Ein Beruf, der für viele ein Traumjob ist. Aber auch das klassische Bloggen an sich ist und bleibt ein funktionierendes Geschäftsmodell. Auch wenn es in der heutigen Zeit vor Bloggern „wimmelt“, kann ein Blog den gewünschten Nebenverdienst einbringen oder sogar mehr…

Kann man mit Bloggen noch Geld verdienen?

Auch heute ist mit Blogs Geld verdienen noch möglich. Um dies zu erreichen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine der einfachsten ist Google AdSense. Allerdings benötigst du dafür meist sehr viele Seitenaufrufe. Es müssen schon um die 200.000 sein. Zusätzlich brauchst du auch genügend Werbeanzeigen auf deinem Blog.

Wie viel kann man mit einem Blog verdienen?

Laut Umfragen ist die Antwort klar: Je mehr Reichweite deine Website hat, desto höher sind auch deine Einnahmen. Allerdings verdient der Großteil der Blogger unter 1.000 Euro im Monat. Ein guter Richtwert: Bei ca. 80.000 Page Impressions im Monat, kannst du zwischen 3.000 bis 5.000 Euro monatlich verdienen.

Woher bekommen Blogger ihr Geld?

Durch verschiedene Verdienste. Außer den Werbeanzeigen kannst du als Blogger auch durch Sponsored Posts bzw. „Advertorials“ Geld verdienen. So kannst du dir durch redaktionelle Beiträge ein Einkommen aufbauen. Als Blogger wirst du hier für das Schreiben eines Advertorials bezahlt. Du bewirbst darin ein Produkt, eine Dienstleistung oder auch ein Unternehmen.

Wie wird man mit einem Blog erfolgreich?

Mit Blogs Geld verdienen? Halte folgende 10 Grundregeln ein:

#1 Früh starten

Es gibt unzählige Menschen, die gerne einen eigenen Blog starten würden, aber einfach nicht starten. Sie verhaspeln sich entweder mit ihrem Thema oder beschäftigen sich zu lange mit dem Design der Website. Natürlich ist es wichtig, ein passendes Thema zu finden und sich eine gewisse Struktur aufzubauen. Allerdings solltest du dich nicht mit Details beschäftigen und dadurch die Umsetzung zu lange hinauszögern. Vieles wird sich während des Bloggens verändern und weiterentwickeln. Ein früher Start ist meist von Vorteil. Schließlich holt man die verschenkte Zeit wohl nie wieder auf.

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#2 Finde deine Nische

Vor dem Start solltest du ein Thema finden, das dir liegt. Wenn du mit Blogs Geld verdienen möchtest, benötigst du eine Nische. Denn große Themen, wie z.B. „Abnehmen“ sind stark umkämpft. Deine Nische sollte dabei ein ausreichendes Suchvolumen haben. Gleichzeitig sollte die Konkurrenz gering sein. Achte zudem darauf, dass du zu deinem Thema genügend Inhalte erstellen kannst. Schließlich sollen deine Leser nicht irgendwann auf dem Trockenen sitzen.

#3 Durchhalten

Mangelndes Durchhaltevermögen ist oft ein Grund für gescheiterte Blogs. Leider wird man als Blogger nicht über Nacht erfolgreich und benötigt eine gewisse Zeit, um Leser anzuziehen. Blogge daher regelmäßig und bleibe am Ball. Wer über die Zeit immer weniger veröffentlicht, wird auch eher Traffic-Probleme haben.

#4 Dein eigener Stil

Mittlerweile gibt es im Netz Millionen Blogs. Und sogar in einer gut gewählten Nische gibt es oft viele Blogger-Konkurrenten. Deshalb solltest du aus dieser Masse hervorstechen. Nur so machst du neue Leser auf dich aufmerksam. Dafür solltest du deinen eigenen Stil schaffen. Dieser sollte sich, wie ein roter Faden, durch deinen Blog ziehen. Gefällt deiner Leserschaft dein Inhalt und deine Schreibweise, werden sie auch eher wieder kommen. Versuche deshalb anders zu sein.

#5 Gute Artikel schreiben

Außer SEO und Social Media sind deine Artikel immer noch das Wichtigste für deinen Erfolg. Deshalb solltest du nicht dasselbe machen wie alle anderen. Wer seine Konkurrenz nur stumpf kopiert, wird wenige Erfolge erzielen. Stattdessen solltest du deine Beiträge zu etwas Besonderem machen. Erzähle von eigenen Erfahrungen und Beispielen.

#6 Achte auf die Vermarktung

Dein Content steht klar im Vordergrund. Trotzdem solltest du dich nicht einfach darauf verlassen, dass Massen an Besuchern kommen. Darum ist es nötig deine Artikel zu vermarkten. Denn wer nicht weiß, welche tollen Artikel du veröffentlichst, wird deinen Blog auch nicht besuchen. Dazu solltest du auf Onpage SEO und Offpage SEO-Maßnahmen achten. Zudem kannst du auch in Social Media Kanälen und auf anderen Blogs auf dich aufmerksam machen.

#7 Ein guter erster Eindruck

Es gibt Studien, die belegen, dass auch bei Blogs der erste Eindruck wichtig ist. Die Ladezeiten, das Layout, ein passendes Logo und die enthaltene Werbung sollten daher berücksichtigt werden. Die meisten Besucher entscheiden schon in den ersten Sekunden, ob sie deine Inhalte lesen oder deine Website direkt wieder verlassen. Kümmere dich deshalb um einen möglichst positiven Eindruck. Und mache es deinen Besuchern so einfach wie möglich. Platziere dafür auch deine besten Artikel so, dass es Erstbesuchern direkt ins Auge fällt.

#8 Immer wieder dazulernen

Auch als Blogger solltest du immer wieder Neues dazulernen. Lerne aus deinen Fehlern und analysiere diese. Verfolge deine Statistiken und nutze aktiv Social Media & Co. Viele verschenken sehr viel Potential, da sie denken, schon alles zu wissen. Doch auch nach jahrelangem Bloggen gibt es immer wieder etwas Neues.

#9 Die Leser für sich gewinnen

Bei Blogs sind aktive Leser essenziell. Deshalb sollten auch stets Kommentare und darin enthaltene Fragen beantwortet werden. Sofern es Sinn macht, sollte dieser Kommunikationsweg genutzt werden. Auch über E-Mail Verkehr kann Nähe zum Leser aufgebaut werden. Außerdem kannst du über Umfragen das Commitment der Leser einholen und mehr über diese erfahren. Daran kannst du deine weiteren Inhalte anpassen.

#10 Sich neu erfinden

Schwierig umzusetzen, aber notwendig: Viele haben Angst vor zu großen Veränderungen und dadurch etwas kaputt zu machen. Allerdings sollte ein Blog lebendig sein und sich stetig entwickeln. Überzeuge durch neue Ideen und Kreativität. So werden deine Leser immer wieder neugierig.

Mit Blogs Geld verdienen – Die 13 besten Wege

Welche Möglichkeiten gibt es, um mit deinem Blog Geld zu verdienen? Im Folgenden erfährst du die 13 besten Wege. Enthalten sind Tipps, Beispiele sowie Vor- und Nachteile:

#1 Google AdSense

Dies ist eine der einfachsten und beliebtesten Methoden. Google AdSense funktioniert folgendermaßen: Du erhältst von Google ein Code-Schnipsel und fügst diesen auf deiner Website ein. Dies kann beispielsweise ein Widget in der Sidebar sein. Dort platziert wird dann eine Werbeanzeige sichtbar. Klickt nun ein Besucher auf diese Anzeige, verdienst du Geld. Der Verdienst liegt zwischen 10 und 80 Cent pro Klick.

Mit Blogs Geld verdienen google adsense

Google liefert dafür eine Vielzahl an Anzeigengrößen. So ist wohl für jeden Blog eine passende Größe dabei.

Es gibt viele Blogger, die allein über solche Werbeanzeigen einige Hundert Euro verdienen. Aber auch vierstellige monatliche Einnahmen sind möglich. Dies hängt allerdings von den Seitenaufrufen ab.

Vorteile

  • Einfach auf der Website einzubetten
  • Responsive Anzeigen für Mobilgeräte
  • Die Werbeanzeigen richten sich nach den Interessen der Leser
  • Einnahmen werden monatlich ausgezahlt
  • Anhand der Statistiken der Nutzeraktionen kann optimiert werden

Nachteile

  • Hohe Besucherzahlen sind erforderlich
  • Längere Ladezeiten
  • Adblocker blockieren die Werbung und Besucher ignorieren sie immer häufiger

#2 Werbeplätze direkt anbieten

Alternativ kannst du Werbebanner-Plätze auf deiner Webseite auch direkt zum Kauf anbieten. Hierbei spricht man dann von „Direkt-Vermarktung“. Hast du einen festen Werbepartner, kann sich dies weitaus mehr für dich lohnen.

Die Bezahlung kann hierbei variieren und individuell festgelegt werden. Der Verdienst kann pro Aufrufe, pro Klick oder auch als monatlicher oder jährlicher Festbetrag erfolgen.

Vorteile

  • Höhere Einnahmen als z.B. durch Google AdSense
  • Wird meist von Adblockern nicht erkannt
  • Beeinflusst die Ladezeiten weniger

Nachteile

  • Ein passender Werbepartner muss erst gefunden werden
  • Diese Art der Werbung passt oft weniger zu den Interessen der Besucher
  • Bannerwerbung wird heute immer weniger wahrgenommen

#3 Affiliate Marketing

Ein sehr einfaches Prinzip: Du platzierst sog. Affiliate Links in deinem Blog. Wenn ein Besucher auf diesen klickt und etwas auf der verlinkten Seite bestellt oder sich für etwas registriert, verdienst du eine Provision.

Wie viel du verdienst, richtet sich nach dem Produktbereich und Affiliate Programm. Bei Amazon bekommst du meist nur zwischen 1% und 10% Provision. Für digitale Produkte, wie z.B. E-Books und Online Kurse, gibt es von 25% bis 60% Provision. Affiliate Programme im Versicherungs- und Finanzbereich zahlen besonders hohe Summen.

Eines der beliebtesten Affiliate Programmen ist das Amazon-Partnerprogramm. Die Erstellung und Einbindung der Partnerlinks ist hierbei sehr einfach gehalten. Hinzu kommt, dass Amazon Produkte zu jedem Thema anbietet. Allerdings ist der Verdienst meist niedrig und die Cookie-Laufzeit nur 1 Tag lang.

Für höhere Provisionen solltest du daher verschiedene Affiliate-Netzwerke vergleichen und dich bei einem passenden anmelden. Bei Affiliate-Netzwerken findest du hunderte bis tausende Partnerprogramme. Dabei sind Online-Shops aber auch Dienstleister.

Einige der größten Affiliate-Netzwerke auf dem deutschsprachigen Markt sind Aklamio, AWIN, Belboon, Adcell und Digistore24.

Einige Advertiser bieten auch In-House-Partnerprogramme. Hier sind die Provisionen noch etwas höher, weil kein Drittanbieter dazwischen geschalten ist, und dieser somit nichts vom Gewinn abbekommt. So kann durch persönlichen Kontakt auch über Provisionen verhandelt werden.

Vorteile

  • Leicht im Blog einzubinden, sind unauffällig und stören nicht beim Lesen
  • Höhere Einnahmen als durch Google AdSense
  • Du verdienst an Produkten mit, ohne dass du selbst Arbeit mit Erstellung oder Versand hast
  • Tracking, Auszahlung und Erstellung der Rechnung läuft unabhängig von dir und automatisiert ab
  • Durch die unzähligen Affiliate-Programme ist für jeden etwas Passendes dabei

Nachteile

  • Oft muss man sich für bestimmte Partnerprogramme zuerst bewerben
  • Bei Verkäufen wird teilweise erst nach 3 Monaten die Provision ausgezahlt
  • Produktersteller können ihre Provisionen ändern oder ihre Produkte sogar ganz vom Markt nehmen
  • Eher für Besucher geeignet, die schon ein Kaufinteresse haben

#4 Sponsored Posts

Sponsored Posts oder Kooperationen sind z.B. Blogartikel oder Social-Media-Posts, für die man von einem Unternehmen bezahlt wird. Produkte oder Dienstleistungen werden darin beworben. Oftmals handelt es sich dabei um einen Erfahrungsbericht, ein Gewinnspiel oder eine Produkt-Empfehlung.

Die Höhe der Einnahmen hängt von den Besucherzahlen deiner Website oder deiner Anzahl an Followern ab. Ebenso spielen Interaktionen auf Social Media eine Rolle und ob dein Thema zur Marke passt.

Manche Blogger erhalten für einen gesponsorten Blogartikel bis zu 3.000 €. Und nach oben gibt es keine Grenzen.

Vorteile

  • Guter Verdienst mit wenig Aufwand
  • Abhängig von der Reichweite sind hohe Bezahlungen möglich
  • Auch langfristige Kooperationen sind möglich

Nachteile

  • Einmaliger Verdienst pro Post
  • Nicht planbare und unregelmäßige Einkommensquelle
  • Die Werbung für das Unternehmen passt nicht immer zum eigenen Blog
  • Zu viele Sponsored Posts könnten die eigenen Leser abschrecken

#5 Eigene Produkte

Mit Blogs Geld verdienen durch die Königsdisziplin: Auch wenn es einiges an Arbeit kostet, eigene Produkte zu erstellen, zahlt es sich am Ende aus. Denn mit eigenen Produkten wirst du mehr verdienen können, als mit allen anderen Methoden. Schließlich erhältst du den kompletten Gewinn und musst mit niemandem teilen. Physische Produkte können jedoch mit einem gewissen Aufwand und Kosten verbunden sein.

Mit Blogs Geld verdienen eigene digitale produkte

Möchtest du es dir einfacher machen, kannst du z.B. digitale Produkte erstellen und diese über Digistore24 vertreiben. Die Plattform übernimmt dabei die Abrechnung und Lieferung. Zudem kannst du selbst die Höhe der Provision festlegen, die mögliche Affiliates für erfolgreiche Verkäufe erhalten.

Vorteile

  • Höhere Einnahmen als bei allen anderen Methoden
  • Unabhängig von Werbepartnern
  • Deine Produkte können perfekt auf die Bedürfnisse deiner Besucher zugeschnitten sein
  • Selbstverwirklichung durch eigene Produkte

Nachteile

  • Du musst dich um den Kundensupport kümmern
  • Höheres Abmahnrisiko und ggfs. rechtliche Probleme
  • Für die Produkterstellung sind Investitionen bzw. Zeitaufwand notwendig
  • Möglicherweise musst du ein Bestellsystem deiner Website zufügen
  • Aufwand durch Warenversand bei physischen Produkten
  • Hoher Verwaltungs- und Buchhaltungsaufwand

#6 Spenden sammeln

Auch das funktioniert. Du kannst von deinen Lesern Spenden einsammeln. Ein paar Euro können so nebenher dazu kommen. Dies sollte jedoch niemals die einzige Einnahmequelle sein.

Einige Blogger nutzen diese Option geschickt: Leser, die spenden, können beispielsweise die Artikel einige Tage früher lesen oder bekommen einen exklusiven Newsletter.

Technisch kann das Spenden-Sammeln auf dem Blog durch „Tipeee“ umgesetzt werden. Zudem kann auch ein Spenden-Button via PayPal oder der Micro-Donation-Dienst „Flattr“ genutzt werden.

Vorteile

  • Auf unaufdringliche Weise ein paar Euro dazuverdienen
  • Kann leicht in den Blog eingebunden werden

Nachteile

  • Eine sehr treue Fanbase ist notwendig
  • Wie viele Spenden hereinkommen hängt von Leser und Nische ab
  • Weitere Werbungsarten müssen reduziert werden
  • Um Spenden zu können muss meist ein Umweg über einen Spendendienst genommen werden
  • Oft spenden Leser erst bei einer Gegenleistung

#7 Gastbeitrag

Als Blogger kannst du auch als Gastautor auftreten. Es gibt sogar Festanstellungen für Redakteure, die für Online- bzw. Offline-Magazine schreiben.

Zum einen, weil Redaktionen immer neuartige Inhalte benötigen. Zum anderen, weil Blogger oft eine eigene Fangemeinde mitbringen.

Außerdem halten Blogger meist eine persönliche Bindung zu ihren Lesern aufrecht. Dies fehlt den großen Redaktionen oft.

Vorteile

  • Dein Blog gewinnt dadurch an Bekanntheit
  • Du erhältst dadurch eine Referenz und kannst bei weiteren Blogs und Online-Magazinen als Gastautor schreiben
  • Oft wird dein eigener Blog verlinkt und du bekommst mehr Traffic

Nachteile

  • In dieser Zeit kannst du für deinen eigenen Blog keine neuen Inhalte schreiben
  • Die Rechte an deinem Beitrag gehen an das Online-Magazin/ an den fremden Blog

#8 Veranstalte Events

Du kannst als Event z.B. einen Workshop für deine Leser anbieten. Dies ist bei Do-It-Yourself und Food-Bloggern sehr beliebt.

Desweiteren kannst du auch für fremde Blogger Events veranstalten, was dir auch mehr Reichweite bringen würde.

Vorteile

  • Eignet sich gut, um ein Netzwerk aufzubauen und neue Leute kennenzulernen
  • Gut, um die eigene Marke aufzubauen

Nachteile

  • Bedeutet organisatorischen Aufwand
  • Teilweise muss investiert werden, was ein Risiko birgt
  • Konferenzen rentieren sind meist nur mit Sponsor

#9 Eigener Mitgliederbereich

Du kannst einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich erstellen. So kannst du den Mitgliedern Blogartikel zeigen, die sonst nicht jeder sehen kann. Außerdem kannst du auch weitere, exklusive Inhalte anbieten. Dies können beispielsweise E-Books, Videos, Wissensdatenbanken oder Tools sein.

Einige Mitgliedschaften geben auch Zugang zu privaten Gruppen, Webinaren oder auch Coaching-Stunden.

Vorteile

  • Dein Einkommen wird planbar
  • Du brauchst keine Werbepartner
  • Du behältst deine Besucher auf deinem Blog und musst sie nicht auf externe Seiten schicken

Nachteile

  • Du benötigst Expertenstatus und musst dich entsprechend positionieren
  • Technischer Aufwand des Mitgliederbereichs
  • Um den Mitgliedern etwas zu bieten hast du wesentlich mehr Arbeit
  • Regelmäßige Updates sind erforderlich, falls du ein Abo-System bietest

#10 Coach & Berater

Wirst du in deiner Nische als Experte wahrgenommen? Dann könntest du als Coach oder Berater Geld verdienen.

Dafür gibt es, ähnlich wie bei digitalen Produkten, bestimmte Nischen. Diese sind z.B. Online-Marketing, Business & Karriere, Dating & Beziehung, Abnehmen & Fitness, Finanzen & Vermögensaufbau, Self-Publishing oder auch Meditation.

Wenn du jedoch die Probleme deiner Fanbase genau kennst und weißt, wie du diese löst, gibt es unzählige weitere Bereiche.

Vorteile

  • Sehr hohe Bezahlung pro Stunde möglich
  • Als Coach oder Berater kannst du ortsunabhängig arbeiten, Beispiele: WhatsApp, Skype, Telefon oder auch E-Mail Verkehr

Nachteile

  • Du brauchst Expertenstatus und musst dich gut positionieren

#11 VG Wort

Weniger bekannt und sehr unterschätzt. Die VG Wort ist quasi die GEMA für Autoren, Schriftsteller und Verlage. Die genannten Berufsbilder sollen für mögliche illegale Kopien ihrer Texte entschädigt werden.

Mit Blogs Geld verdienen vg wort

Gelder der Pauschalabgabe bzw. die Urheberrechtsabgabe werden hierzu verwendet. Diese werden dann jährlich an die Urheber ausgezahlt.

Davon kann jedoch jeder profitieren, der Texte auf einer eigenen Website veröffentlicht. Als Blogger zählst auch du dazu.

Dabei wirst du pro veröffentlichtem Blogbeitrag bezahlt. Die Ausschüttung variiert jedoch. So waren es im Jahr 2020 ca. 40 €. Um ausbezahlt zu werden, müssen deine Artikel jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie benötigen mindestens 1.500 Aufrufe und 1.800 Zeichen.

Aber für einen großen Blog mit vielen Artikeln kann sich dies durchaus lohnen. Einige tausend Euro pro Jahr sind keine Seltenheit.

Vorteile

  • Sind die Beiträge einmal erstellt, ist es ein passives, wiederkehrendes Einkommen
  • Lohnt sich besonders bei vielen Besuchern und Blogartikeln

Nachteile

  • Eine Anmeldung bei der VG Wort und ein Wahrnehmungsvertrag sind erforderlich
  • Du musst jedem Blogartikel eine Zählmarke zuweisen
  • Alle Blogartikel, die die Voraussetzungen erfüllen, müssen einzeln gemeldet werden
  • Der Meldeprozess ist sehr umständlich

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#12 Link verkaufen oder vermieten

Blogger können Links zu ihrem Blog verkaufen bzw. vermieten. Du kannst nicht nur Links aus Blogbeiträgen, sondern auch aus deiner Sidebar, Startseite und sogar im Footer monetarisieren.

Möchte jemand einen Link mieten, zahlt dieser monatlich oder jährlich. Ein Kauf geschieht einmalig. Der fremde Link ist dann entweder für einen abgesprochenen Zeitraum oder auch für immer auf deinem Blog.

Warum zahlen Menschen für einen Link zu deiner Seite? Unternehmen und Online-Shops kommen nur schwer an relevante Backlinks. Dadurch ranken sie bei Google nicht sonderlich gut. Ein Linkkauf ist für ein Unternehmen daher eine günstige Möglichkeit, sich besser auf Google zu positionieren.

Vorteile

  • Kaum Aufwand nötig
  • Bei Linkvermietung gibt es passive, monatliche Einnahmen
  • Je nachdem wie beliebt dein Blog ist, gibt es hohe Verdienstmöglichkeiten
  • Käufer für Text-Links sind leicht zu finden, z.B. über Online-Portale wie SeedingUp

Nachteile

  • Der Verkauf von dofollow-Links ist von Google untersagt und kann abgestraft werden
  • Dein SEO kann sich verschlechtern, z.B. bei Verlinkung im Footer

#13 Blog verkaufen

Klingt zunächst wenig einleuchtend, kann jedoch auch eine Option sein. Mögliche Situationen können sein: Wenn du merkst, dass dir das Thema keinen Spaß mehr macht und nur noch eine Last ist. Oder auch wenn du ein neues Projekt starten möchtest. Durch den Verkauf deines Blogs kannst du dir dafür ein gutes Startkapital verdienen.

Allerdings sollte dies wirklich die allerletzte Option sein! Schließlich sind dann dein Blog und eine mögliche Einkommensquelle weg. Zudem kann es sein, dass du nicht den Betrag bekommst, den du dir wünschen würdest.

Dies liegt auch daran, dass ein Blog sehr an eine Person gebunden ist. So ist es schwierig diesen als fremder Außenstehender fortzuführen. Außerdem ist den meisten Käufern das passive Einkommen wichtig. Beispiele sind Verdienste, die über Google AdSense und Affiliate Marketing zustande kommen. Ein Großteil der Blogs verfügt jedoch nur über aktives Einkommen, das beispielsweise über Sponsored Posts erreicht wird.

Vorteile

  • Du erhältst sehr viel Geld auf einmal und kannst dies direkt für dein neues Projekt nutzen

Nachteile

  • Du „verlierst“ deinen Blog und damit auch deine Einkommensquelle
  • Möglicherweise bekommst du nicht das zurück, was du in die Website investiert hast oder was deiner Vorstellung entspricht

Mit Blogs Geld verdienen – Fazit

Mit Blogs Geld verdienen kann auch heute noch funktionieren. Die beschriebenen Möglichkeiten sind sehr beliebt und werden von einer Vielzahl von Bloggern genutzt. Natürlich ist der Weg zum eigenen, profitablen Blog steinig und benötigt ein gewisses Durchhaltevermögen. Doch es lohnt sich! Bei den wenigsten Methoden im Bereich „Online Geld verdienen“ gibt es diese Art der bequemen Verdienstmöglichkeiten. Wenn du dir also vorstellen kannst, durch das Schreiben von Texten Geld zu verdienen, solltest du die Gelegenheit direkt nutzen.

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