Organischer Traffic: 10 Hacks für mehr Besucher

Organischer Traffic: 10 Hacks für mehr Besucher

  • Beitrags-Kategorie:Traffic
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Mehr organischer Traffic bedeutet mehr Profit: Je mehr Menschen auf deine Webseite aufmerksam werden, desto besser wird deine Domain gewertet. So steigerst du deine Rankingchancen bei Google und ähnlichen Suchmaschinen.

Was ist organischer Traffic?

Organischer Traffic ist der Besucherstrom, der dich über Google oder Social Media findet. Und zwar ohne die Einwirkung von bezahlter Werbung. Die Nutzer kommen z.B. über die Suchergebnisse, wenn sie nach einem Keyword suchen. Aber auch die Bildersuche kann auf deine Website führen. Der Vorteil von organischem Traffic ist, dass er kostenlos ist.

Organische Traffic-Quellen, die auch durch Google Analytics getrackt werden:

  • Social Traffic: Also Traffic, der über Social-Media-Kanäle generiert wird.
  • Direct Traffic: Besucher, die deine Website direkt aufrufen, ohne zuerst in Suchmaschinen zu suchen.
  • Referral Traffic: Besucher, die über Backlinks kommen. (Verlinkungen von fremden Websites zu deiner Website)

Was bringt dir organischer Traffic?

Organischer Traffic ist in der Online-Welt sehr wertvoll. Denn je mehr Besucher du über Suchmaschinenergebnisse bekommst, desto mehr Menschen kannst du quasi kostenlos erreichen. Und je öfter deine Website gefunden wird, desto besser wird diese von Google eingestuft. Dadurch wird die Site auch in den Suchergebnissen öfters ausgespielt. Insgesamt verbessern sich so deine Chancen zu ranken.

organischer Traffic google

Zudem kannst du gezielt deine Wunschkunden anziehen. Denn sobald du mit Inhalten bei Google rankst, die für deine Kunden interessant sind, werden sie auf deine Seite gelenkt.

Und damit dies geschieht, musst du vorher genau recherchieren. Finde heraus, welche Begriffe deine Wunschkunden bei Google suchen. Dann kannst du deine Seite entsprechend optimieren. Deine Inhalte sollten aber auch genau das liefern, was die Sucher des Keywords erwarten. Sonst klicken sie zurück zu den Suchergebnissen. Und das wird von Google als weniger gut angesehen.

Außerdem solltest du im besten Fall unter den ersten drei Suchergebnissen ranken. Diese werden viel häufiger angeklickt als die restlichen Suchergebnisse.

Organischer Traffic: Klicks auf Google

Auf den ersten Platz in den Sucherergebnissen klicken ca. 60 % der User. Und ab dem zweiten Platz sind es schon deutlich weniger.

Möchtest du also einen der ersten drei Plätze ergattern, solltest du dich gegen deine Mitstreiter behaupten können. Verfasse also informative und nützliche Beiträge, die sich von der breiten Masse abhebt. Natürlich sollten sie deiner Zielgruppe auch den größtmöglichen Nutzen geben.

Organischer Traffic: So überprüfst du ihn

Du bekommst organischen Traffic auf deine Website, aber weißt nicht wie und woher? Dann prüfe dies am besten mit „Google Analytics“. Du findest dies unter der Rubrik „Wie kommen die Nutzer zu mir“. Klicke auf der Startseite der Auswertungen auf „Akquisitionsbericht“. Dann bekommst du noch mehr Infos.

Das kostenlose Analyse-Tool „Ubersuggest“

Über dieses kostenlose Tool kannst du ebenfalls deine Website prüfen. Gib dazu die URL deiner Seite ein. Nun wählst du noch die Sprache aus und klickst auf „suchen“. Du erhältst dann prompt die Traffic-Ergebnisse deiner Website.

ubersuggest

Ubersuggest wertet nur deinen organischen Traffic aus. Also die beste Möglichkeit, um herauszufinden, wie du aufgestellt bist.

Teilweise gibt es Abweichungen unter den Ergebnissen. Der Grund: Die Tools nutzen verschiedene Quellen und Algorithmen. Dies muss dich allerdings nicht verwirren. Du kannst einfach einen Durchschnittswert nehmen. Schließlich kommt es hier nicht auf exakte Zahlen an, sondern wie du diese optimierst.

Mehr organischer Traffic: 10 Hacks

#1 Erschaffe nützliche Inhalte für deine (Wunsch)Besucher

Recherchiere, was diese interessiert und wie du ihnen weiter hilfst.

Schaffe dementsprechend deine Inhalte und liefere ihnen, was sie suchen.

Fokussiere dich auf die User, nicht auf die Suchmaschinen. Das bedeutet: Ein leicht verständlicher Schreibstil. Und vor allem kein Stapeln von Keywords. Dies wird auch von Google als negativ angesehen.

#2 Sei besser als deine Mitstreiter

Schau dir die Beiträge zu einem Thema an, welche auf den ersten Plätzen ranken. Analysiere sie und schreibe eine noch bessere Version.

Füge in deine Beiträge etwas Neues ein, was es bei den anderen nicht gibt.

Fülle deine Artikel mit noch mehr Informationen und schreibe umfangreichere Texte.

Auch weitere Wege können sich lohnen: Füge z.B. Tests, Quizze oder Videos ein.

#3 Nutze Keywords, die Sinn machen

Optimiere deine Beiträge auf die Keywords, die deine Besucher/ Kunden bei Google suchen.

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Hast du herausgefunden, welche Begriffe diese suchen: Dann musst du überlegen, ob du bei diesen gut ranken kannst. (Hierbei ist es einfacher, wenn das Keyword wenig Mitbewerber hat.)

In erster Linie solltest du den Suchbegriff bestmöglich „beantworten“. Mach dir deshalb Gedanken, was der Besucher erwartet, wenn er nach diesem bestimmten Keyword sucht. Google achtet darauf, wie viele User auf deine Website klicken. Und auch, ob und wie schnell sie zu den Suchergebnissen zurückklicken. Wenn dies oft vorkommt, wird deine Seite schlechter ranken.

#4 Bestehende Inhalte optimieren

Analysiere deine Beiträge, die bereits ranken. Hierzu solltest du zunächst das Keyword anschauen: Ist es sinnvoll oder eher nicht? Wird es gut bespielt oder besteht Handlungsbedarf?

Überprüfe auch die Beiträge deiner Mitstreiter. Und verbessere deine Inhalte stetig. Verfasse bessere, längere und neuartige Texte.

Werte deine „alten“ Inhalte auf und promote sie im Anschluss.

#5 Halte deine Beiträge auf dem aktuellen Stand

Checke regelmäßig, ob der Content von deinen „alten“ Beiträgen noch up-to-date ist.

Wenn sich darin Bilder und Screenshots von Tools, Anwendungen und Programmen befinden: Sorge dafür, dass sie aktuell sind. Denn oft werden Nutzer-Oberflächen abgeändert. Daher sollten sich auch deine Bilder ändern. So werden deine Leser nicht unnötig verwirrt.

#6 Beiträge innerhalb der Seite verlinken

Du solltest deine Besucher stets auf weitere Inhalte verweisen. Diese sollten natürlich zum jeweiligen Thema passen und ihnen helfen.

organischer Traffic verlinkung

Verlinke deshalb deine Beiträge miteinander. Jedoch nur diejenigen, die ein ähnliches Thema behandeln.

#7 Die richtigen Permalinks verwenden

Permalinks sind die URLs zu deinen Blogartikeln bzw. zu deiner Website. Sie sollen im besten Fall zusammenfassen, worum es in deren Inhalt geht. Wählst du gute Permalinks, fällt dies Google positiv auf.

Halte dafür deine Permalinks so einfach wie möglich: Die Hierarchie sollte simpel sein und die Links sehr kurz und dennoch sinnvoll.

Hast du dich für eine Permalink-Struktur entschieden, solltest du diese beibehalten.

Wichtig! Du solltest die Permalinks von älteren Beiträgen nicht ändern. Denn wenn diese bereits ranken oder sogar auf andere Seiten verlinkt sind, verlieren sie ihre positive Auswirkung auf das Ranking.

#8 Sitemap und Search Console

Du möchtest sicherstellen, dass Google alle deine Inhalte deiner Website crawlt und in den Suchergebnissen anzeigt? Dann solltest du eine Sitemap der Webseite erstellen. Diese hinterlegst du dann in der Google Search Console. So machst du es Google möglichst einfach, deine Beiträge und Website online anzuzeigen.

Falls du eine neue Website aufgebaut hast, kannst du diesen Prozess einfach wiederholen. So hast du es beim Ranken etwas leichter.

#9 „Yoast SEO“ für das Ranken deiner Beiträge

Das Plugin „Yoast SEO“ ist ein kostenloses SEO-Plugin für WordPress. Es hilft dir dabei, deine Beiträge auf ein Keyword zu optimieren.

yoast seo fokus keyword

Außerdem zeigt es dir an, wie nutzerfreundlich und lesbar deine Texte sind.

#10 Erfolge messen

Du solltest stets prüfen wie sich dein Vorhaben auswirkt. Achte zunächst darauf, ob du mehr organischen Traffic bekommst. Wenn ja: Weißt du, dass du auf dem richtigen Kurs bist. Wenn nein: Solltest du an den oben genannten Punkten weiter arbeiten.

Die genannten SEO-Maßnahmen sind keine Zauberei.

Vielen wird mulmig, wenn sie an SEO denken. Jedoch sind diese 10 Hacks für jeden umsetzbar.

Ich empfehle dir: Trau dich selbst dran. Besonders die ersten Schritte sollte jeder selbst umsetzen und sich ausprobieren. Einige umgehen diesen Schritt und beauftragen eine Agentur.

Allerdings kennt niemand deinen Wunschkunden so gut wie du. Deshalb nutze diese Tipps und meistere die Grundlagen. Und organischer Traffic wird auch für dich machbar.

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