Traffic – Der Treibstoff im Online Marketing

Traffic – Der Treibstoff im Online Marketing

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„Traffic“ nennt man im Online Marketing den Besucherstrom. Jedoch kann dieser Begriff auch allgemein verwendet werden, um den gesamten Datenverkehr im Internet zu beschreiben.

Was bedeutet Website Traffic?

Im Online Marketing nennt man „Website Traffic“ den Besucherstrom auf eine Website. Dieser ist für jeden Online Marketer deshalb sehr interessant, da er genauestens gemessen und analysiert werden kann. Besucher kommen beispielsweise in bestimmten Zeiträumen auf die eigene Website. Diese Zugänge können getrackt und in nützliche Daten umgewandelt werden. So kann z.B. ermittelt werden, wer wie oft und wie lange die Seite besucht hat.

Was ist Traffic Social Media?

Social Traffic ist der Besucherstrom, der über soziale Netzwerke bzw. Social-Media-Plattformen auf die eigene Website gelangt. Social Traffic wird untergliedert in anorganischen und organischen Traffic. Wird dieser z.B. über bezahlte Werbeanzeigen auf Facebook generiert, handelt es sich um anorganischen Traffic. Wer allerdings mit Social Media Marketing und ganz ohne Paid Ads arbeitet, generiert organischen Besucherstrom.

Wie entsteht Traffic?

Traffic wird erzeugt, wenn ein Besucher deine Website aufruft und die Inhalte in seinem Web-Browser (Firefox, Internet Explorer, Chrome, usw.) angezeigt werden. Um dies messen zu können, werden Tools wie Google Pixel und Analytics oder spezielle Plugins benötigt.

Warum ist Traffic wichtig?

Deine Traffic-Quellen nachzuvollziehen ist sehr wichtig. Nur so findest du heraus welche der Links am effektivsten sind und woher die besten Besucherströme kommen. Das ist besonders dann der Fall, wenn du bezahlten bzw. Pay Per Click Kampagnen Traffic auf deine Website leitest. So kannst du messen, ob sich das investierte Geld auch lohnt.

Wie erzeuge ich viel Traffic?

Folgende Punkte solltest du beachten, wenn du dauerhaft neue Besucher auf deine Seite ziehen möchtest:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Gute Keyword-Optimierung
  • Erstelle eine Marke (Brand)
  • Verwende Social-Media-Kanäle
  • Ein eigener E-Mail-Newsletter
  • Traffic-Quellen tracken und messen
  • Nutze Google Analytics
  • Betreibe einen Blog

Dein Erfolg im Online Marketing steht und fällt mit deinem Besucherstrom. Vor allem wenn du eine eigene Website betreibst, solltest du deinen Fokus auf gute Traffic-Quellen setzen. Schließlich bedeuten mehr Besucher auch mehr potenzielle Kunden. Besonders Suchmaschinenoptimierung kann kostenlosen und vor allem dankbaren Traffic auf deine Seite bringen. Denn User, die über die Suchfunktion von Google auf deiner Website landen, suchen nach einer Lösung bzw. einer Antwort. Und je nachdem sind diese Besucher auch eher gewillt etwas dafür zu zahlen, wenn sie finden, wonach sie suchen.

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5 Traffic-Quellen

Wenn du weißt, woher deine Besucher stammen, kannst du Maßnahmen ergreifen, um deinen Traffic online zu verbessern. Im Folgenden eine Erklärung zu fünf beliebten Quellen:

  • Direct (direkt): Wie der Name schon verrät handelt es sich hier um direkte Besuche deiner Website. Die Besucher haben dabei den genauen Domainnamen deiner Website in die Adresszeile eingegeben.
  • Organic Search (organische Suche): Dies ist Suchmaschinen-Traffic, der beispielsweise über Google oder Bing den Weg zu dir gefunden hat. Der Besucher hat auf ein Suchergebnis geklickt und wurde auf deine Seite weitergeleitet.
  • Paid Search (bezahlte Suche) und Display: Hierfür kannst du als Webseiten-Betreiber zahlen. Deine Werbung wird dann in den Suchmaschinen angezeigt und Besucher gelangen durch einen Klick auf deine Ziel-URL.
  • Referral: Dies sind Besuche, die über externe Verlinkungen zustande kommen. Wird auf einer fremden Website ein Link zu deiner Website eingefügt, werden dadurch Besucher zu dir weitergeleitet. Besucher, die über einen solchen Link kommen, werden „Referral-Besucher“ genannt.
  • Social Traffic: Dies sind Besucher aus allen möglichen Social-Media-Kanälen, wie beispielsweise Facebook, Instagram und YouTube.

Besucherstrom messen und auswerten

Nun ist es interessant zu wissen, wie gut die Qualität des Besucherstroms auf deiner Website ist. Dafür müsstest du allerdings zunächst erfahren, wie der Traffic allgemein in deiner Branche gedeutet wird. Leider gestaltet sich dies als sehr schwierig. Denn solche Zahlen werden ungern herausgegeben.

Jedoch ist es möglich festzustellen, ob du das Potenzial deines Traffics gut nutzt. Dafür kannst du Tools wie „Google Webmaster Tools“ und „Google Search Console“ verwenden. Dadurch kannst du die Klickrate herausfinden. Je höher die Klickrate, desto mehr Besucher. Bei einer niedrigen Klickrate solltest du nachforschen, warum deine Suchergebnisse nicht oft genug geklickt werden.

Was du noch beachten solltest, ist der zeitliche Aspekt. An Wochenenden kann es oft zu „Tiefs“ kommen. Denn werktags sind die Kunden meist aktiver.

Mehr Besucher generieren

Damit du mehr Besucher anziehst, sollte deine Website interessante Inhalte bieten. Wer von deinem Content überzeugt ist, wird deine Seite wieder besuchen. Zudem steigt die Chance, dass jemand deine Website weiterempfiehlt.

Um einen dauerhaften Besucherstrom zu generieren, sollten deine Besucher über Suchmaschinen auf deine Website gelangen. Dafür ist es nötig, dass deine Seite so weit oben wie möglich in den Suchergebnissen angezeigt wird. Das erreichst du, indem du deine Website richtig für Suchmaschinen optimierst (SEO).

Falls dir dies nicht zusagt, kannst du auch Anzeigen bei den Suchmaschinen kaufen. So bekommt deine Seite einen besseren Platz in den Suchergebnissen. Du erhöhst damit deine Chancen, dass mehr User deine Website finden und diese auch besuchen.

Erst die Conversion bringt wirklich Umsatz

Traffic allein ist jedoch wenig Wert. Dieser muss schließlich auch Verkäufe einbringen. Deshalb solltest du deine Website so aufbauen, dass deine Besucher mehr über dein Produkt erfahren möchten und an einem Kauf interessiert sind. So wird schließlich auch eine Conversion erreicht.

Wie häufig die Webseiten-Besucher bestimmte Aktion durchführen, wird an der Conversion Rate festgemacht.

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